Über mich
Mein Name ist Annette Bossert, ich wurde 1964 geboren und lebe mit meinem Mann und unserer Hündin in Hochdorf.
Schon das Verhältnis zu meinem allerersten Hund, den ich als Kind hatte, beruhte auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Seither wollte ich immer einen Hund haben, denn wie sagt man so schön: Es gibt ein Leben ohne Hund, aber es lohnt sich nicht.
Dieses Mal sollte es ein Hund aus dem Tierheim sein.
Und so hatte ich meinen ersten verhaltenstherapeutischen Fall, noch bevor ich Hundepsychologie studiert hatte.
Tana, eine Jagdterrier-Hütehund-Mix Hündin, die mir mittlerweile viel Freude bereitet.
Als ich sie aus dem Tierheim holte, konnte ich das nicht oft behaupten. ![]()
Zu Hause war Tana ein echter Schatz, lieb, umgänglich und verschmust. Doch die gemeinsamen Spaziergänge, auf die ich mich so gefreut hatte, waren die reinsten Spießrutenläufe.
Alles was sich bewegte und nicht mindestens einen Abstand von 200 m hatte, wurde angebellt, angeknurrt, oder die ganz Mutigen, die sich davon nicht auf Abstand halten ließen, wurden auch geschnappt. Sie hing in der Leine und fletschte die Zähne, so dass bald alle einen großen Bogen um uns machten.
Da ich mich schon vor der Entscheidung, diesen schwierigen Hund aufzunehmen sehr viel mit entsprechender Literatur beschäftigt hatte und auch Erfahrung mit Hunden hatte, fiel es mir leicht eine sehr innige Beziehung zu ihr aufzubauen, so dass ich sie bald ohne Leine laufen lassen konnte.
Auch die Angst vor Radfahrern, Joggern und Fußgängern, hatte ich ihr bald genommen. Ihre Unsicherheit Menschen gegenüber schwand langsam.
Ich fand eine gute Hundeschule, die Tana in die Spielstunde aufnahm.
Doch die Leinenaggression bei Artgenossen, hielt sich hartnäckig.
Also machte ich mit ihr einen 10-tägigen Intensivkurs mit Erfolgsgarantie und hatte "Wundertrainer" da, die versprachen das Problem in 3 Tagen zu lösen.
Leider brachte nichts den gewünschten Erfolg. Oft meinte man, das Problem sei behoben, doch nach ein paar Tagen fing es wieder an, und mit jedem Mal wurde es noch schlimmer.
Heute kenne ich die Gründe, denn mein Interesse mehr über unsere vierbeinigen Freunde zu erfahren, wuchs ständig. Also beschloss ich, mich selbst weiterzubilden. Offensichtlich reichte die Literatur, die ich gelesen hatte ja nicht aus.
Ich entschied mich für das in der Bundesrepublik Deutschland staatlich zugelassene Studium an der ATN (Akademie für Naturheilkunde), da dieser Studiengang einen hervorragenden Ruf genießt, ebenso wie die Dozenten. Die ATN ist zertifiziert und wird von verschiedenen Verbänden empfohlen, was mir die Entscheidung erleichterte.
Durch diese Ausbildung habe ich Kenntnisse in der allgemeinen, sowie speziellen Ethologie erworben, die ein wissenschaftliches Arbeiten im Bereich der Verhaltensforschung und der Verhaltenstherapie ermöglichen. 
Mittlerweile liebe ich die Spaziergänge mit meiner Hündin. Die Menschen, die einen Bogen um uns machten, gehen jetzt oft mit uns gemeinsam spazieren und es ist eine Freude den Hunden beim Spielen zu zuschauen.
Ich habe hier meine Berufung gefunden und möchte auch anderen Hundehaltern helfen, ebenso unbeschwert mit dem geliebten Vierbeiner die Welt zu erkunden.
